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5 Tipps für eine entspanntere Einschlafroutine bei Kleinkindern – von Schlafexpertin Sophie Wilkinson

Die Abendroutine mit kleinen Kindern ist nicht immer einfach. Müdigkeit, ein langer Tag oder Widerstand gegen das Schlafengehen können die Schlafenszeit für viele Familien zu einem der herausforderndsten Momente des Tages machen.

Deshalb haben wir bei molis&co mit Sophie Wilkinson gesprochen – Schlafexpertin für Babys und Kleinkinder und Gründerin von Baby Sleep the Night. Sie teilt mit uns einfache Tipps, die dabei helfen können, die Abendroutine entspannter und angenehmer für Kinder und Eltern zu gestalten.

1. Rechtzeitig ankündigen

Niemand wird gerne plötzlich aus dem Spiel oder einer Aktivität gerissen – und für Kinder gilt das ganz besonders.

Sophie empfiehlt, Kinder einige Minuten vorher auf den nächsten Schritt vorzubereiten: „In fünf Minuten geht es baden“ oder „In fünf Minuten ist Schlafenszeit“. So können sie sich mental auf den Übergang einstellen und reagieren oft deutlich entspannter.

Dieses Prinzip lässt sich auch tagsüber anwenden, um Kindern Sicherheit und Orientierung im Alltag zu geben.

2. Eine feste Abendroutine schaffen

Kinder lieben Routinen und Vorhersehbarkeit. Wiederkehrende Abläufe helfen Körper und Gehirn dabei, den Übergang vom Tag zur Nacht leichter zu bewältigen.

Laut Sophie kann eine einfache und konstante Routine einen großen Unterschied machen:
ein kleiner Snack oder Milch, baden, eine Geschichte und dann ins Bett.

Wenn Kinder wissen, was als Nächstes passiert, fühlen sie sich sicherer und entspannter – und genau dieses Gefühl unterstützt einen ruhigeren Schlaf.

Auch der letzte Schritt der Routine ist wichtig: sich einkuscheln und wohlfühlen. Ein passender Schlafsack oder Schlafanzug kann dabei helfen, dass sich Kinder die ganze Nacht über geborgen fühlen.

3. Einen Timer oder eine visuelle Uhr verwenden

Timer funktionieren bei kleinen Kindern besonders gut, weil sie Machtkämpfe reduzieren.

Nicht Mama oder Papa entscheidet, dass die Spielzeit oder das Baden vorbei ist – sondern der Timer.

Sophie empfiehlt vor allem visuelle Timer oder Sanduhren, da sie Kindern helfen, Zeit besser zu verstehen und ihnen gleichzeitig ein Gefühl von Kontrolle geben.

Auch Stickercharts oder kleine visuelle Routinen können die Abendroutine spielerisch und positiv begleiten.

4. Klare Grenzen bei Gute-Nacht-Geschichten setzen

„Nur noch eine Geschichte …“

Diesen Satz haben wohl die meisten Eltern schon einmal gehört.

Auch wenn es harmlos wirkt, immer noch eine weitere Geschichte vorzulesen, erklärt Sophie, dass Beständigkeit hier besonders wichtig ist. Wenn sich die Anzahl der Geschichten jeden Abend ändert, wissen Kinder nicht, was sie erwarten können, und reagieren oft frustrierter.

Deshalb empfiehlt sie, von Anfang an ein klares Limit festzulegen – zum Beispiel eine oder maximal zwei Geschichten – und dieses fest in die Abendroutine zu integrieren.

5. Schlaftrainer-Uhren als Unterstützung nutzen

Schlaftrainer-Uhren können in dieser Phase eine große Hilfe sein.

Diese Uhren wechseln die Farbe, um Kindern zu zeigen, wann Schlafenszeit ist und wann sie morgens aufstehen dürfen. So lernen Kinder auf einfache und visuelle Weise, Schlafenszeiten besser zu verstehen.

Sophie empfiehlt Modelle mit warmem, gedämpftem Licht in Rot- oder Orangetönen während der Nacht. Kalte Farben wie Blau oder Weiß sollten vermieden werden, da sie die natürliche Melatoninproduktion beeinflussen können.

Mit Geduld und Beständigkeit können solche kleinen Hilfsmittel dabei helfen, ruhigere und vorhersehbarere Schlafroutinen zu schaffen.

Besserer Schlaf beginnt mit kleinen Gewohnheiten

Jedes Kind ist anders. Doch feste Routinen, Sicherheit und ruhige Übergänge können einen großen Unterschied für den Schlaf der ganzen Familie machen.

Dieser Artikel wurde gemeinsam mit Sophie Wilkinson erstellt – Schlafexpertin für Babys und Kleinkinder sowie Gründerin von Baby Sleep the Night.

Weitere Tipps und Informationen rund um Babyschlaf findest du auf ihrem Instagram-Account:
@babysleepthenight_sophie